NEIKED – Das nächste unbekannte Talent

So langsam kennt ihr es ja: Taucht irgendwo auf unserem Radar ein neuer Act mit einem Hit auf, den wir noch nicht kennen, so ruft das die investigativ-journalistische Eingriffstruppe von IAATM auf den Plan. Besonderes Interesse wächst, wenn wir in den ersten Minuten so gar nichts finden können. Mit beinahe sportlichem Ehrgeiz begeben wir uns dann auf die Pirsch. Der neueste Kandidat: NEIKED

IAATM Neiked

Ein neuer Stern am Charthimmel: Neiked

Kennt ihr schon “Sexual” von Neiked zusammen mit der britischen Sängerin Dyo? Nein? Und ihr habt gerade kein Problem mit einem Ohrwurm für die nächsten 72 Stunden? Dann hört euch den Song direkt hier an:

Jetzt, wo euch für den Rest des Beitrags die Topline im Kopf rumgeistert, können wir einen Schritt weitergehen. Wer ist denn eigentlich NEIKED?! Keine Homepage, kein Pressekontakt, kein Management – nicht mal ein bürgerlicher Name kam uns entgegen, als wir mit der Recherche begannen. Schon bei unserer letzten “Zielperson” Jonas Blue (hier gehts zum Artikel) war dies ein Indikator für eine doch recht erfolgreiche Arbeit im Hintergrund des Musikgeschäftes.

Der Kopf hinter der Musik

Vorhang auf für Neiked: Das ist der Künstlername des schwedischen Produzenten und Songwriter Victor Rådström. Bis jetzt nicht allzu spektakulär. Aber Rådström saß schon mit einer Hand voll berühmter Persönlichkeiten gemeinsam im Studio und hat deren Songs den technischen Feinschliff verpasst. Unter anderem mit Miriam Bryant (bekannt aus Zedd – “Find You”) und Elin Bergman. Nach jahrelanger Arbeit als Co-Produzent in den Hallen von Universal Music hat sich Rådström entschlossen sein eigenes Projekt auf den Markt zu bringen.

So erschien Ende 2015 seine erste Single “Cowboy” – eine erfrischende Mischung aus Pop und elektronischen Elementen mit den Vocals von seinem schwedischen Landsmann Thomas Stenström. Die nächste Produktion “Sand & Lead” folgte Anfang 2016. Nur wenig später erschien “Sexual” – der Titelsong unseres Beitrags. Mit der Nummer schaffte der Schwede erstmals den Sprung in die europäischen Charts, erreichte Platz 32 in seiner Heimat Schweden, sowie Platz 38 in Großbritannien und weitere Platzierungen in Irland, Norwegen und Deutschland.