Deutscher Mastering-Pro Stefan Nixdorf veröffentlicht einen Festival-Banger

Eigentlich ist die Festival Saison in Europa ja so gut wie vorbei. Doch mit diesem Song kann man sie komplett wieder aufleben lassen. Der Track “Freakshow” von Stefan Nixdorf ist unser Fundstück der Woche.

“Ich wollte mit dem Track dem Ziel nahe kommen, das Melbourne Bounce Genre mit Complextro und und vielen weiteren Einflüssen zu kombinieren um es aus seinem Korsett zu befreien”, sagt der junge Nachwuchsproduzent aus Erfurt. Freakshow strotzt nur so vor Energie, baut sich mit zirkusähnlichen Klängen auf, um dann in einen powervollen, energetischen Drop zu fließen. In jedem Takt des Songs kann man die Liebe zum Detail quasi fühlen. Viele eingängige Sounds treffen in dem Song aufeinander. Der typische Melbourne Bounce Charakter mit dem Einsatz eines Subbass wird meist von den vielen, komplexen Elementen überlagert.

Persönliche Erlebnisse prägen den Song

Nixdorf, der wohl als einer der talentiertesten Mastering-Engineers der deutschen EDM-Szene gilt, und bereits für einige Beatport-Charthits “Hand angelegt” hat, gibt sich erfrischend offen, wenn er über die Inspiration für seinen Song Freakshow spricht:

Menschen inspirieren mich – deswegen heißt der Track auch Freakshow. Bei mir ging alles so drunter und drüber, dass ich von mir selbst meine diesen Titel verdient zu haben. Aber auch alle die um mich herum waren in der letzten Therapie. Ich wollte mich damit nicht mehr identifizieren. Ich will mich nicht beherrschen müssen, um Substanzen unter Kontrolle zu halten, sondern ich will meine Musik beherrschen.

Stefan Nixdorf Freakshow

Talent hat Schaden genommen

Der Einfluss von Drogen sei schädlich für sein künstlerisches Talent gewesen. Freakshow ist nach einiger Zeit der erste Song, den der Produzent veröffentlicht. Kitschige Melodien seien sein persönliches Markenzeichen. Verspielte, teils verrückte Themen prägen die Songs von Nixdorf. Doch damit sollte es während der Abhängigkeit von Suchtmitteln nicht mehr wirklich klappen.

Der Track hat für mich insofern eine recht persönliche Bedeutung, da es der erste Release nach einer langen Zeit selbstinduzierter Rausmanövrierung aus der eigenen Musik ist. Lasst die Finger von Drogen, liebe Kinder. Mit denen kriegt man keine kitschigen Melodien mehr hin.

Umso schöner, dass der Song nun draußen und Stefan Nixdorf wieder da ist. Freakshow ist auf dem Free Label Aurora Collective erschienen und steht hier zum Free Download bereit:

http://click.dj/stefannixdorf/stefan-nixdorf-freakshow

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