AVICII – eine lebende Legende

Sehr ungern denken wir an den 29. März in diesem Jahr zurück. Ganz sicher werden sich viele von euch an diesen Tag erinnern, auch wenn das Datum erstmal wenig bedeutend erscheint. An jenem Dienstagabend gab Tim Bergling – besser bekannt als AVICII, Tim Berg, Tom Hangs, oder kurzum als einer der begabtesten Produzenten unserer Zeit – seinen Rücktritt vom DJing bekannt. An diesem Wochenende spielt der Schwede nun seine tatsächlich letzte Show. Für uns der Anlass, nochmal auf die größten Meisterwerke von ihm zurückzuschauen.

Avicii Tim Bergling

Tim Bergling alias AVICII

Platz 5: “I Could Be The One”

I Could Be The One” war sicher eine der sehnlichst erwarteten Erscheinungen der gesamten EDM-Geschichte. Ihren Anfang fand die Produktion in den Sets von Avicii mit der Acapella von Justice – D.A.N.C.E. Im Netz kursierte sie lange Zeit unter dem Namen “NickTim“, denn schnell hatte man herausgefunden, dass es sich bei der Nummer um eine Kollaboration zwischen Avicii und dem Niederländer Nicky Romero handelt. Die finale Version mit den Vocals von Noonie Bao kam dann relativ überraschend, erlangte aber genauso schnell Legendenstatus in der Szene. Wohl nicht zuletzt wegen des interessanten Musikvideos…

Platz 4: “Blessed (Avicii Remix)”

Auch wenn mit dem Tom Hangs Projekt Tim Bergling schon im Boot war, hat ihn das keinesfalls davon abgehalten, der Single “Blessed” nochmal einen Feinschliff zu verleihen und ihn so ins Avicii Sounddesign zu setzen. Grandioses Thema, großartige Stimme und eine Umsetzung des Schweden, die nach wie vor ihres Gleichen sucht.

Platz 3: “Wake Me Up”

Auch wenn die deutschen Radiostationen nicht mehr als fünf Titel von Avicii im Gepäck zu haben scheinen und sich allergrößte Mühe gegeben haben, “Wake Me Up” absolut und komplett von vorne nach hinten und von links nach rechts tot zu spielen, so muss man doch sagen: Das Release bleibt ein Stück moderne Musikgeschichte. Für diesen experimentellen Sound nahm Tim Bergling bei seinem Aufritt auf dem Ultra Music Festival 2013 in Miami einen Shitstorm hin und zahlte es den Zweiflern am Ende mit dem überwältigenden Erfolg seines Debütalbums “True” zurück. Avicii can’t fail!

Platz 2: “Seek Bromance (Avicii Remix)”

Seek Bromance steht beispielhaft für alles musikalische Schaffen des Tim Berglings. Aufgetaucht zunächst als ID bei seinen Liveauftritten war “Bromance” zunächst ein rein instrumentaler Titel, der jahrelang nicht zum offiziellen Verkauf stand. Doch als dann die Vocal Version mit der Sängerin Amanda Wilson entstand – ein Cover des Titels “Love U Seek” von dem Italiener DJ Samuele Sartini – war das Gesamtpaket komplett: Sommerfeeling pur (sagt man das noch, Jan Böhmermann?) bei diesem Stück!

Platz 1: “Levels”

… an dieser Stelle sparen wir uns den Begleittext.